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Das Baumliederbuch
Lieder & Sounds unserer Wurzelbrüder - der Meister der Zeit.

Eine musikalische Wanderung von Baum zu Baum zu Apfelbaum, Baobab, Banyan ( Ficus), Birke, Buche, Eibe, Eiche, Esche & Ulme, Erdbeerbaum, Holunder, Karube (Johannisbrot), Kakao (Schoggibaum), Kastanie (Chegeleboum), Linde, Lorbeer, Mammutbaum, Mimose, Nussbaum, Olive, Kokospalme & Dattelpalme, Eberesche (Vogelbeerbaum), Weide, Zitronenbaum und Zypresse.

Mustersong
Shem Thomas • Release CD/Buch auf 2018/2019

Bäume in Ewigkeit
Menschen sind die Meister des Raums - Bäume sind die Meister der Zeit. Einige, wie die Eibe, sind unsterblich. Sie prägen die Landschaft vom Polarkreis zu den Tropen. Die Baumwurzelriesen sind die grössten Lebewesen der Erde. Sie kommunizieren mit Duftstoffen, um sich vor Feinden zu warnen; sie sind sozial vernetzt: verschränken als Waldgemeinschaft ihre Wurzelfinger.
Bäume geben Tausenden von Tieren Heim und Nahrung. Sie verstreuen Millionen von Samen. Im „Hotel Eiche“ wohnen Hunderte von Insekten und Käfern. Bäume sammeln das Regenwasser, lassen Menschen atmen und Pilze Nährstoffe tanken.
Einige himmelsstürmende Urwaldriesen werden 100 Meter hoch, andere über 4000 Jahre alt. Anpassungsfähig stellen sie im Winter den Saftkreislauf ein. Wandern in einer Warmzeit nach Norden, in einer Eiszeit nach Süden.

Bäume und Träume

Bäume haben einen Charakter. Einige Arten gedeihen nur isoliert, andere nur in Gemeinschaft. Einige brauchen das Feuer, damit die Samen spriessen - andere klirrenden Frost, um im Frühjahr zu keimen. Einige locken mit Duft Insekten und Vögel an, um die Blüten zu bestäuben. Einige treiben als Fallschirmchen über die Weite der Tundra. Andere lassen ihren Samen per Elefantenmagen in andere Regionen transportieren.
Bäume schenken uns Menschenskindern den Stoff zum Atmen. Sie lassen uns in ihrem Schatten träumen, von Zwergen und Elfen. Sie lassen Käfer, Affen und Vögel spielen in ihren Kronen. Und Kinder tanzen um den Stamm. Ein Wald voller Bäume ist Medizin für Körper und Seele. Im Schatten der Bäume haben Frauen Kinder geboren und Männer Erleuchtung gefunden: Siddharta unterm Feigenbaum, Johannes unterm Karube.

Eukalyptus Blue Mountains/Australien 2011 • Palma canariensis Orto Botanico/Rom 2016 • Ceiba Tikal/Guatemala 2008

"Ficus religiosa" Pampelmousses/Mauritius 2017 • "Casuarina" Heron Island/Australien 201

Bäume sind Musik
Die Bäume spielen im Regen rauschende Sinfonien. Sie trommen Rhythmen aus der Urzeit, inspirieren den Gesang der Menschheit. Sie schenken uns ihr Holz für Geigen, Harfen, Flöten und Gitarren.
Den Bäume unsere Wurzelbrüder und -schwestern, widme ich diesem Baumlieder-Zyklus, begleitet von feinsten Instrumentalisten. Wenn wir dabei das Verständnis wecken für den Erhalt der (Ur)Wälder, der grünen Lunge unseres Planeten, umso schöner.
Bäume und Menschen sind Partner und auf einander angewiesen im Atemkreislauf. Bäume haben ein älteres Wissen als die Menschheit. Die Meister der Zeit waren lange vor uns da. Auf ihren Zweigen werden die Vögel noch singen, wenn wir längst gegangen sind. © 2017 Roland Zoss

Auf der Insel unterm Vulkan
pflanzte ich 1978 als 25-Jähriger den ersten Baum: eine Zypresse. Über Jahrzehnte, folgten hunderte von Sprösslingen, gezogen im subtropischen Garten: Souvenirs aus fernen Ländern. Baum um Baum staunte ich über die Weisheit der Wurzler, erfuhr ihre Kraft. In der Hängematte im Olivenhain zwischen Himmel und Meer. Und fand dabei zu mir. Man lese das Buch Die Insel hinterm Mond.


"Dreiarmige Zeder", Luberon/Frankreich 2017 • Hängematte im "Pinus pinaster", Äolische Inseln/Italien 1995


Bäumigen Dank der Stiftung Spitzenfühli und der Berner Burgergemeinde;
 

 


Konzertdaten


jimmy flitz

Song-Download
iTunes

 

Die SängerInnen
Shem Thomas, Christine Lauterburg, Corin Curschellas, Anna Murphy/Eluveitie, Roland Zoss, Djamila Tahar und weitere

Die Musiker
Jean-Pierre von Dach (Git), Wolfgang Zwiauer (Bass), H-P Brüggemann (Keys), Alexander Balajew (drum),
Julian Sartorius (Baum-Sounds), David Stauffacher (Perkussionen), Nick Perrin (git), Nayan Stalder (Hackbrett), Christoph Wiesman (Oboe), Mike Maurer (Flügelhorn), Daniel Marti (Akkordeon), Catherine Rhatigan (Kelt. Harfe), Matthias Urech (Keys, Git), Hujässler (mod. Volksmusik), Dide Marfurt (Sackpfeife, Buzuki, Halszither) und weitere

Tonmeister
Peter v. Siebenthal,
Helge van Dyk

Konzept, Text & Komposition
Roland Zoss

 

 


 

 

 

Drachenblutbaum "Dracaena draco", im Garten auf den Äolische Inseln

 

 


«Als ich noch ein Indianer war und die Sonne mein fester Freund
da wohnte ich im Dach des Waldes in einem Horst auf Holz und Chris
da war ich frei wie der Milan gross und einsam wie ein Berg

Als ich noch ein Indianer war und die Buchen meine Blutsbrüder
da konnte ich den Wind verstehen die Geisterstimmen im Geäst
da war ich mächtig wie ein Sturm hoch und einsam wie ein Turm
»
1973