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Das Baumliederbuch
ein Songkreis um unsere Wurzelbrüder: die Meister der Zeit
Nachhaltige Musik aus melodisch-dynamischem Anbau. Flamenco, Folk- und Volksmusik, Reggae und Rock, gewachsen auf dem Boden der Mundart, gespielt auf echten Holzklang-Instrumenten. Gesungen von Schweizer Originalen



Eine Reise zu den Bäumen dieser Erde in 28 Liedern
2 CDs: "Norden" auf Herbst 2018 || "Süden" auf Frühjahr 2019

Apfelbaum, Arve, Baobab (Affenbrotbaum), Banyan (Ficus), Birke, Buche, Eibe, Eiche, Esche & Ulme, Erdbeerbaum, Holunder, Karube (Johannisbrot), Kakao (Schoggibaum), Kastanie (Chegeleboum), Linde, Lorbeer, Mammutbaum (Sequoia), Mimose (Akazien), Nussbaum, Olive, Kokos- & Dattelpalme, Eberesche (Vogelbeerbaum), Weide, Zitronenbaum, Zypresse.

Mustersong
Shem Thomas

Bäume und die Zeit
Menschen sind die Meister des Raums - Bäume die Meister der Zeit. Einige, wie die Eibe, sind unsterblich. Sie prägen die Landschaft vom Polarkreis zu den Tropen. Die Baumwurzelriesen sind die grössten Lebewesen der Erde. Sie kommunizieren mit Duftstoffen, um sich vor Feinden zu warnen; sie sind sozial vernetzt: verschränken als Waldgemeinschaft ihre Wurzeln.
Bäume geben Tausenden von Tieren Heim und Nahrung. Sie verstreuen Millionen von Samen. Im „Hotel Eiche“ wohnen Hunderte von Insekten und Käfern. Bäume sammeln das Regenwasser, lassen Menschen atmen und Pilze Nährstoffe tanken. Einige himmelsstürmende Urwaldriesen werden 100 Meter hoch, andere über 4000 Jahre alt. Anpassungsfähig stellen sie im Winter den Saftkreislauf ein. Wandern in einer Warmzeit nach Norden, in einer Eiszeit nach Süden.

Bäume haben Charakter. Einige Arten gedeihen nur isoliert, andere nur in Gemeinschaft. Einige brauchen das Feuer, damit die Samen spriessen - andere klirrenden Frost, um im Frühjahr zu keimen. Einige locken mit Duft Insekten und Vögel an, um die Blüten zu bestäuben. Einige treiben als Fallschirmchen über die Weite der Tundra. Andere lassen die Samen im Elefantenmagen in andere Regionen transportieren.

Bäume und ihre Mythen

Bäume schenken uns Menschenskindern den Stoff zum Atmen. Sie lassen Kinder in ihrem Schatten träumen, von Zwergen und Elfen. Sie lassen Käfer, Affen und Vögel in ihren Kronen hausen.
Den Vorfahren aller Völker waren Bäume heilig. Antike Götter verwandelten Menschen zu Bäume. Ein Wald ist Medizin für Körper und Seele.
Im Schatten von Bäumen haben Frauen Kinder geboren und Männer Erleuchtung gefunden: Siddharta unterm Feigenbaum, Johannes unterm Karubebaum.

Eukalyptus Blue Mountains/Australien 2011 • Palma canariensis Orto Botanico/Rom 2016 • Ceiba Tikal/Guatemala 2008

"Ficus religiosa" Pampelmousses/Mauritius 2017 • "Casuarina" Heron Island/Australien 2014

Bäume machen Musik
Die Bäume spielen im Regen rauschende Sinfonien. Sie trommen Rhythmen aus der Urzeit, inspirieren den Gesang der Menschheit. Sie schenken uns ihr Holz für Geigen und Harfen, für Trommeln, Flöten und Gitarren.
Den Bäume unsere Wurzelbrüder und -schwestern, widme ich diesem Baumlieder-Zyklus, begleitet von feinsten Instrumentalisten. Wenn wir dabei das Verständnis wecken für den Erhalt der (Ur)Wälder, der grünen Lunge unseres Planeten, umso schöner.
Bäume und Menschen sind Partner und auf einander angewiesen im Atemkreislauf. Bäume haben ein älteres Wissen als die Menschheit. Die Meister der Zeit waren lange vor uns da. Auf ihren Zweigen werden die Vögel noch singen, wenn wir längst gegangen sind.

Auf der Insel unterm Vulkan
pflanzte ich als 25-Jähriger meinen Garten den ersten Baum: eine Zypresse. Über Jahrzehnte, folgten hunderte von Sprösslingen. Souvenirs aus fernen Ländern. Baum um Baum staunte ich über die Weisheit der Wurzler, erfuhr ihre Kraft und ihre Anpassungsfähigkeit. In der Hängematte im Olivenhain fand ich heim zu mir. Man lese das Buch Die Insel hinterm Mond. Diese Lieder sind die Essen eines Lebens mit der Natur.


"Dreiarmige Zeder", Luberon/Frankreich 2017 • Hängematte im "Pinus pinaster", Äolische Inseln/Italien 1995


Bäumigen Dank an die Stiftung Spitzenflühli, Berner Burgergemeinde und Emme Forstschulen

 


Konzertdaten


jimmy flitz

Song-Download
iTunes

 

Die Sängerinnen & Sänger
Roland Zoss
Shem Thomas
Brendan Wade
Christine Lauterburg
Corin Curschellas
Anna Murphy/Eluveitie
Michele Bachmann "Anshalle"
Djamila Guillen-Tahar Chaouch
und weitere

Die Musiker
Jean-Pierre von Dach (div. Gitarren)
Toni Tortuga (12-String Git, E-Git)
Nick Perrin (Flamenco-Git)

Wolfgang Zwiauer (Bass, Mandocello)
Alexander Balajew (Drums)
Sämi Baur (Drum auf Esche & Ulme)
Julian Sartorius (Baum-Sounds)
David Stauffacher (Perkussionen)

HP Brüggemann (Hammond, Rhodes) Matthias Urech (Keys,Git)

Nayan Stalder (Concerto Hackbrett)

Catherine Rhatigan (Kelt. Harfe)
Brendan Wade (Dudelsack, Whistles, Bodhran)
Kathrin Bögli (Cello)

Sandro Friedrich (Duduk, Trümpi)
Christoph Wiesman (Oboe, Englischhorn)
Mike Maurer (Flügelhorn, Trompete)

Daniel Marti (Akkordeon)
Markus Flückiger (Schwyzerörgeli)
Dani Häusler (Klarinette, Sopransax)
Hujässler (mod. Volksmusik)
Anna Murphy (Drehleier)
Resli Burri (Singende Säge, FlexTone)

Tonmeister
Peter v. Siebenthal,
Helge van Dyk

Konzept & Recherchen
Text & Komposition

Roland Zoss

Instrumentarium
Melodie-Hölzer
12 Gitarren (Western, Flamenco, Klassisch, Les Paul, Gretsch, 12-String, Slide, E-Bow, Gibson, Fender, Dobro u.a.) E-Bässe und Kontrabass, Klarinetten, Oboe & Englischhorn, Duduk, Cello, Hackbrett, Harfe, Drehleier und Akkordeon, Schwyzerörgeli.

Plus Flügelhorn, Trompete, Uilean Pipes, Scottish Pipe, Low and Tin Whistle, Piano, Hammond und Rhodes.

Rhythmus-Hölzer
Schlagzeug, Konga, Djembe, Bongo, Balafon, Buchenhölzer, Haselzweig, Nussbaumtrommel, Clavesholz, diverse Nüsse. Plus Shaker, Flex-Ton, Vibra-Flex, Metallfeder und Maultrommel (Trümpi)

 

 


Drachenblutbaum "Dracaena draco", im Garten auf den Äolische Inseln


«Als ich noch ein Indianer war und die Sonne mein fester Freund
da wohnte ich im Dach des Waldes in einem Horst auf Holz und Chris
da war ich frei wie der Milan gross und einsam wie ein Berg

Als ich noch ein Indianer war und die Buchen meine Blutsbrüder
da konnte ich den Wind verstehen die Geisterstimmen im Geäst
da war ich mächtig wie ein Sturm hoch und einsam wie ein Turm
»
1973