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«Die
Insel hinterm Mond»
English
Was geschieht, wenn ein
23-Jähriger die Bücher unter den Arm nimmt, um im Süden von Europa
an der Sonne zu studieren? Wenn er eine italienische Insel findet, 9,5 km2 gross,
die andere vor ihm verlassen haben auf der Suche nach Arbeit in der Emigration?
Die Dörfer zu Geisterdörfern zerfallen, die Räume von Wermut und
Ginster bewachsen, von Geckos und Schlangen bewohnt.
Er ist mit den letzten Einheimischen zusammen in Winterstürmen und in Erdbeben,
beim Weinstampfen und beim Brotbacken. Er lebt mit wenig Geld, ohne Strom und
ohne Strassen am Rand der Zivilisation. Er durchstreift eine unberührte,
raue Natur.
Und eines Morgens steht er auf einem Berg vor einer Ruine und hat das seltsame
Gefühl, nach Hause gekommen zu sein. Noch am gleichen Tag wird der Kaufvertrag
unterschrieben. Der Poet der Insel überschreibt ihm das zerfallene Grundstück
und pflanzt eine Palme an.
Damit geht der Traum vom Haus auf einer Insel zu Ende, und die Wirklichkeit beginnt.
2.
Neuauflage im Licorne Verlag
CH-Murten, 2002
ISBN 3-85654-853-X,
CHF 29.80
Mit
Audio-CD: Insel-Stimmen und Klänge, exklusiv beim Autor, CHF 25./ € 17.–
Multimedia-Show
mit Dias, Musik & Lesung:
Ein Abend zum Träumen und Gedankenferien machen auf Anfrage.

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«Die Insel hinterm
Mond» Textauszug:
STROMBOLI - AUFSTIEG ZUM VULKAN
"Wir marschieren piano piano durch einen hohen Schilfkorridor. In Serpentinen
höher. Es wird frischer. An einer einsamen Stelle, ideal zum Küssen,
überholt uns eine pausbäckige Clique im Sturmesschritt. Allmählich
stirbt das Schilf, der Blick schweift hoch zum Vulkan. Eine feine Rauchfahne über
dem grollenden Berg. Magerer Ginster kämpft um einen Halt im Hang aus schwarzem
Geröll. Dünn die Luft. Sehr weit oben kriecht eine Clique als Tausendfüssler
über einen Grat. Ein Blinder tastet sich mit seinem Begleiter bergab.
Je höher man steigt, umso intensiver richtet sich der Blick auf jene hellen
Quader dort, in denen Menschen wohnen. Denn hier oben herrscht Mond. Schwarze
Halden stürzen zum Meer. Kein grüner Halm. Schwefeldampf aus Rissen.
Keine Eidechse, keine Möwe, kein Rabe .... "
1993
erhielt der Roland Zoss für dieses Werk den Literaturförderpreis der Stadt
Bern.
2005 «The island beyond the moon», Englische Version liegt vor (Verlag
gesucht.)
«Der Autor verwandelt Sprache in Düfte
und Klänge, in Stimmungen und Landschaften mit eindringlichen, verblüffenden
Bildern!»
Literarische Kommission der Stadt Bern.
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Audio-Dokument
zum Buch:
Wer Filicudi hören möchte, kann das einstündige
Radiodokument CD unter
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Hier
die Gesänge zur Santo Stefano-Prozession.
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