Mein Credo - ein Engagement für
bedrohte Kulturen
Eine Homepage ist eine Visitenkarte. Diese Seiten wurden von Silas Toball erstellt, nicht nur ein
Web-Meister, sondern auch ein Pinselkünstler. Er hat meine Poesie virtuell-spirituelle
ins Netz gewoben.
Viele Freundinnen/Freunde haben mich getragen auf der
Reise durchs Leben. Ihnen gehört mein Dank. Meine Lieder sind das Echo auf
ihre Zuneigung. Dabei fühle ich mich als Wanderer zwischen den Welten: zwischen
Diesseits und Jenseits, zwischen Musik und Literatur.
Mein Engagement gilt den
bedrohten Kulturen der Welt.;
Der Kultur der Vielseitigkeit gegen die der Einheitspresse
und des Berieselungsradios. Besonders am Herz liegt mir Kinderkultur: die Phantasie
im Kinder, auch die im Kind von Mann und Frau! (siehe Artikel: "Deutsch herrscht - Dialekt spielt!"
Die meisten Menschen auf diesem Planeten sind weder Internetkids noch Computerfreaks - sie besitzen gar keinen Zugang
zur virtuellen Welt! Sie kämpfen ums reale Überleben, draussen vor der Tür des Wohlstands: um sauberes Trinkwasser, um das Recht auf Kindsein und auf den Zugang zu Bildung.
Das Leben ist einer der spannendsten Zustände im Kosmos. Doch es gibt
viel zu tun, um etwas Licht und Menschlichkeit auf die Erde zu bringen - in den Dschungel unserer
«Zuvielisation»!
Roland Zoss, 2008

«Deutsch herrscht – Dialekt spielt» - oder sind Schweizer Dialekte bedroht?
Der Schweizerdeutsche Dialekt wurdein den 70er und 80er Jahren in Ber, der Musikhauptstadt der Schweiz, zur raffinierter, poetischen Hochkultur. Zürich West führte das "Schnäbi" ein - Büne Huber die "bockstössigen Himmbeerbuben tubetänzig"...
Warum nur - vom deutschen Liedermacher zum Dialektsänger konvertiert - ertappe ich mich bei der Angst, die Muttersprache und Dialektheimat könnte samt ihren Emotionen untergehen?
Nicht wegen der eingewanderten Deutschen, die uns um die gelebte Muttersprache beneiden und ihren Kindern lehren wollen. Nein, wegen dem von oben herab verordneten Deutsch an Schulen und den kalt-kommerziellen Medien.
„Es beeländet mi“ wenn das Necessaire zum „Kulturbeutel“ wird, der Stift zum „Azubi“, ds Gstürm zu „Knatsch“. Dabei ist unsere Kultur so flexibel. Wir haben Hitlerdeutsch, Napoleonfranzösisch und MacDonaldamerikanisch verdaut. Der unbeugsame Bergstamm zu dem ich gehöre, ist das Musterbild einer offenen Gesellschaft. Und ein eigenständiges mittelhochdeutsches Relikt.
Ich plädiere deshalb fürs Original. Für mehr Dialekt vom Kindergarten bis in die Unterstufe. Samt dem italienischem „Gutsch Wasser“ und „Muntsch“; ich plädiere fürs charmante „Merci“, fürs „Bobo“ und fürs „Bebe“. Zum Glück weigert sich das lieb gewordene„Perron“noch zum „Bahnsteig“ zu werden.
Jetzt stosse ich an US-schweizerische Sprachgrenze. Da wo coole Reizwörter lauern, die ich nicht über die Lippen bringe: „Outfit“ für „Aalegi“; „Location“ für „Ort“ und „Kids“ für Ching.
Mundart als Mittel der Integration. „Schwiizerdütsch“ heisst frei reden. Ohne Duden. Denn in der Schweiz dürfen Kinder spielen mit der Sprache! Sie dürfen unglaubliche Dinge sagen und neue erfinden. Sofern der Kindergarten nicht auf Hochdeutsch getrimmt ist, können sie „outole“ u „plääterle“ oder „müetterle“ in der Spielecke. Sie dürfen draussen „gäij desume fiele“, „tschiggle“, „chosle“ und „rytiplampe“. Und Hakan und Aisha und Pedro machen es ihnen nach.…
Drei Fragen eines denkenden Mundart-Arbeiters
1.
Wir setzten uns für bedrohte Völker und Tiere ein. Wieso nicht für die bedrohte Kindheit unserer eigene Kinder: ihre Lieder, ihre Geschichten, ihre ungestörte Traumzeit?
2.
Wer vertritt unser uraltes Kulturgut? Am Schweizer Radio DRS und am TV gibts keine Kinderstunde mehr. An Schulen keine Lehrmittel, weil Schweizerdeutsch (im Gegensatz zum Holländischen) als Dialekt und nicht als Sprache gilt.
3.
Wo lernen Kinder aus fremden Kulturen Schweizerdeutsch, wenn im Kindergarten Hochdeutsch gesprochen wird?
Der Staat fordert Deutschkenntnisse von allen. Doch wo sollen Einwanderer Schweizerdeutsch lernen, das wichtigsten Merkmal, um als Schweizer/-in integriert zu sein?
Drum fordert Jimmy-Flitz die Schweizermaus Massnahmen zum Erhalt der verschiedenen Dialekte der Schweiz- parallel zum Rätoromanischen.
Roland Zoss, 2010

Die diesen Menschen musizierte ich in Studios, auf Bühnen und an den Strassen der Welt:
Jean-Pierre von Dach (Gigi Moto) (Git), Capitanio Mario (Git & Blues Harp), Georges Müller (SPAN) (Git), Marc Rossier (Little Venus) (Git), Felix Hochuli (Git), Aschi Feller (Git), Silvio Ragaz (Cello, Git), Shirley Grimes (Git., Gesang), Ruth Läderach (Git), Fabian Kuratli (Drums), Maik Ast (Drums), Michael Brennan USA (Drums, perc), Sämi Baur (Drums), Peter Enderli (Bass), Wolfi Zwiauer (Bass), Kohli Christoph (Bass), Eric Allendale (Perc), Rigert Stephan (Perkussionen), Lukas Matti (Drums), Raimund Gerstner (Bass), Björn Meyer (Tenor-Gitarre, Stehbass), Wolfgang Zwiauer (Git., Bass), Victor Cornejo (Perkussion), Lehmann Stephan (Tabla), Peter "Pedro" Lüthi (Schlagzeug), Det Baumann (Kontrabass), Markus Marti (Bass, Perkussionen), Stefan W. Müller SPAN (Keys und Arr.) Urs Wiesendanger (Piano), Thomas Dumont (Piano), Micha Hornung (Piano), Hektor Marti, (Klarinette, Piano & Melodica), Töbi Tobler (Hackbrett), Paolo Imola (Hackbrett), Manuel Jaggi (Hackbrett), Rebekka Ott-Basuru (Harfe), Christine Strahm (Harfe), Asita Hamidi (Harfe), Catherine Rhatigan (keltische Harfe), Hans Holzherr (Pedal-Steel-Git.), Markus Schori (Sarod, Tambura), Jose-Maria Romero (Santoor), Basuru Jobarteh (Kora), Nicos Staicos, (Bouzouki) , Jorgos Angeliadis (Baglamas), Loten Namling (Dran-yen), Wang Xiao Jing (chin. Geige/Erhu), Rita Trachsel (Banjo), Sabine Stoffer (Geige) Christian Baur, (Geige), Magdalena Locher (Bratsche), Some Hong (Cello), Martin Birnstiel (Barockcello), Wege Wüthrich (Saxofon, Klarinette), Bobade Sujay (Bansuri-Flöte), Winkler Tin (Didgeridoo), Sarah Hopkins Australia (Whirlies), Roland van Straaten (Blues Harp), Fredy Zaugg (Griechische Klarinette), Joe McHugh (Tin Whistle, Uillean Pipes), Beat Affolter (Trompete), Mike Maurer (Alphorn, Flügelhorn, Trompete), Hansruedi Jordi (Trompete und Arr.) Peter Trachsel (Klarinette), Rolf Suter, (Zugposaune), Regula Strebel (Sopran-Blockflöte), Nora Gutknecht (Sopran-, Alt-Blockflöten), Elisabeth Marti (Tenorblockflöte), Adrian Cioban (Oboe), Fabio Molo (Fagott), Oleksandra Kopan (Cembalo), Jaggi Manuel (Travers- und Querflöte, Hackbrett), Konrad Hildesheimer (Barockoboe), Marc Hänsenberger (Akkordeon), Res Schmid - Gebrüder Marti (Schwyzerörgeli), Daniel Marti (Schwyzerörgeli, Gitarre, Piano), Rolf Wüthrich (Arrangements), Simon Crecic (Dirigent), Peter v. Siebenthal, Eric Merz, Helge van Dyke, Mischka Wettstein (Tonmeister)
Sängerinnen und Sänger:
Hanery Amman, Büne Huber, Corin Curschellas, Christine Lauterburg, Dajana Wetzel, Saul de Angelis, Anshelle-Michele Bachmann, Christoph Kohli, Georges Müller, Nino G. (Beatbox), Djamila Tahar-Chaouch, Carin Lavey-Rindlisbacher, Shirley Grimes, Yvonne Moore, Lea Zoss, Roberto Bargellini, Thomas Bär, Sarah Rutz u.a.

Christoph Kohli, Mario Capitanio, Stefan W. Müller, Tibor Redai, Roland Zoss, Christine Lauterburg und
Kind mit Muku-Tiki-Rockband, Gurten 2002

Schlummerland-Trio im ZELT mit Marc Rossier, Roland Zoss, Catherine Rhatigan, Foto: Schwe/Lenk 2007
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